Lehrlingsprojekt

Neue IT-Infrastruktur für das Kinderheim Hubelmatt

Die PARALLEL Informatik AG unterstützt das Kinderheim Hubelmatt in Luzern seit 1994 in Form einer jährlicher Spende. Im Frühjahr 2014 fragte das Kinderheim an, ob wir ihre in die Jahre gekommene IT Infrastruktur ersetzen und erweitern können. Ein Projekt von idealer Grösse und Komplexität für uns Lernende.

 

von Nando Sager und Simon Berger

 

Im Januar 2014 kontaktierte uns das Kinderheim Hubelmatt aus Luzern. Sie waren unzufrieden mit ihrer alten IT Infrastruktur. Die Notebooks waren alt und langsam und die eingesetzte Sicherheitssoftware zum Schutz der Kinder nicht optimal. Die Geschäftsleitung und unser Berufsbildner übergaben dieses Projekt an uns Lernenden. Die Zielsetzung war, für das Kinderheim eine optimale und sichere IT Lösung zu realisieren. Dazu gehörte einerseits der Ersatz der bisherigen Notebooks und Druckern, andererseits eine Erweiterung der Infrastruktur durch Firewall, WLAN und NAS. Die Powerline Lösung entfiel ganz. Unser Berufsbildner hat uns während der gesamten Projektdauer betreut und wertvolle Tipps gegeben, worauf wir achten mussten. Unsere Arbeit wurde dem Kinderheim nicht verrechnet, es musste lediglich für die Neuanschaffungen die Kosten übernehmen.

 

Das Kinderheim hat fünf für uns relevante Teile: Eingangsbereich mit dem Internetanschluss, Wohngruppe Attika, Wohngruppe Durchzug, Wohngruppe Tintenfisch und Wohngruppe Simba. Jede Wohngruppe besitzt ein Notebook mit Drucker, die mit dem Eingangsbereich verbunden sind.

 

Hohe Sicherheit für Kinder und Daten

Bei diesem Projekt stand die Sicherheit der Kinder an oberster Stelle. Deshalb haben wir uns für eine Hardwarefirewall entschieden, welche zentral im Eingangsbereich platziert wurde. Eine Firewall alleine reichte allerdings nicht aus. Deshalb haben wir auf allen Notebooks ein Virenscanner installiert, welcher bösartige Software erkennt. Auf den Notebooks haben wir einen effizienten Backupmechanismus eingerichtet, der die Daten der Kinder auf das NAS sichert.

Zudem wurden die meisten Tintenstrahldrucker durch Laserdrucker ersetzt. Neu hinzu kam in jeder Wohngruppe ein eigenes WLAN.

Während der gesamten Umsetzung haben wir die Installation laufend dokumen-tiert. Das hatte den Vorteil, dass sich jemand bei einem Problem schnell einen Überblick über die Infrastruktur verschaffen und bei einem Totalausfall die Installation exakt wiederherstellen kann. Es wurde zusätzlich zwischen dem Kinderheim und der PARALLEL Informatik AG ein VPN Tunnel eingerichtet, damit wir bei allfälligen Problemen schnell reagieren und weiterhelfen können.

 

 

Hohe Wertschätzung

Nach der erfolgreichen Installation war es schön zu sehen, wie sich die Kinder über die neuen Geräte freuten.  Als Dankeschön wurden wir zu einem schönen Grillabend eingeladen, wo folgendes Foto entstand:

 

 v.l.n.r: Andreas Grütter (Heimleiter), Cornelia Marbacher (Administration Kinderheim), Simon Berger (Lernender PARALLEL), Nando Sager (Lernender PARALLEL)

Am Grillabend v.l.n.r: Andreas Grütter (Heimleiter), Cornelia Marbacher (Administration Kinderheim), Simon Berger (Lernender PARALLEL), Nando Sager (Lernender PARALLEL)

 

Die Bilanz über dieses Projekt fällt sehr positiv aus. Wir konnten ein Projekt selbständig realisieren und haben viel Neues gelernt. Für das entgegengebrachte Vertrauen der PARALLEL Informatik AG und des Kinderheims Hubelmatt bedanken wir uns sehr.

 

 

 

Dankeskarte der Wohngruppe Attika